15.07.2015 Bericht aus der Gemeinderatssitzung

Pt. 1 : Planungsvarianten Eingangsbereich Freizeitheim und Überdachung Sportlereingang
Dipl.-Ing. Patrick Saffrin, Schömberg, wurde beauftragt, sich Gedanken über eine Neugestaltung des Eingangsbereichs zum Freizeitheim zu machen. Sein Entwurf sieht vor, den Gangbereich bei den Sanitäranlagen zu ändern und die dortige parallel zum Speiseraum sowie den Sanitäranlagen nachträglich erstellte Wand zu entfernen und durch eine Holzständerwand, welche zur bisherigen Wand versetzt erstellt werden soll zu ersetzen, so dass der Gangbereich im hinteren Bereich nur noch eine Breite von ca. 1,30 m hat. Auch sollen die beiden Eingangstüren ins Foyer entfernt werden und die Wand Richtung Gemeindehalle verlegt werden. Dieser Bereich soll mit Glas geschlossen werden, wobei die künftige Eingangstüre aus Holz errichtet werden soll. Der Boden des Gangbereichs soll mit einem flügelgeglätteten Beton hergestellt werden, wobei im Speiseraum auf den bestehenden Boden ein Eiche-Industrieparkett aufgebracht werden soll. Die vier Stufen im Foyerbereich können nicht durch eine Rampe überwunden werden, da dann die Höhe am Ende des bisherigen Eingangbereichs zu gering wäre. Erforderlich dürfte sein, im Gangbereich weitere Heizkörper anzubringen und die Installation einer Sprechanlage im Eingangsbereich ist sicherlich auch zweckmäßig. Von Dipl.-Ing. Saffrin wurden Kosten von insgesamt 76.000 € ermittelt, wobei in diesem Betrag auch Möbel (Garderobe, Bänke, Schränke) im Eingangsbereich enthalten sind, für welche wohl ein Betrag von 7.500 € aufzuwenden wäre. Dem Gemeinderat sagte diese Planung zu, wobei vorgesehen ist, diese zu Beginn des nächsten Jahres zu realisieren. Der Sportlereingang zur Gemeindehalle soll im nördlichen Bereich mit einer Holzständerwand versehen werden, wobei die südliche Seite offen sein soll und die Konstruktion aus feuerverzinktem Stahlrahmen geplant ist. Das flach geneigte Pultdach soll auch in Holzkonstruktion ausgeführt werden. Die Ausschreibung dieser Maßnahme führt Patrick Saffrin aus.

Pt. 2 : Anschaffungen
Bauhof Von Christoph Jäger wurden Angebote über eine Teleskopleiter mit 6 Sprossen mit Aufsteckteil und FußVerlängerung eingeholt. Die Fa. Himmelsbach, Kenzingen, bietet diese Gegenstände zum Betrag von insgesamt 555,00 € an, während das Angebot der Fa. Wakü, Brandenburg bei 602,00 € liegt. Beide Angebote sind gleichwertig. Es wurde beschlossen, die angebotene Leiter mit Zubehör bei der Fa. Himmelsbach zu kaufen. Von der Fa. Johann Willi wurde ein Freischneider der Fa. Husqvarna zum Betrag von 950,00 € angeboten. Die Firmen BayWa, Balingen, sowie H. Heckele, gaben Angebote für Freischneider von anderen Herstellern zum Preis von 720,00 € bzw. 725,00 € ab. Da der Freischneider der Marke Husqvarna gering höherwertiger ist und beim späteren Kundendienst geringere Fahrtzeiten anfallen, wurde beschlossen, das von der Fa. Johann Willi angebotene Gerät zu kaufen. Moniert wurde, dass einige Arbeiten durch den Bauhof noch nicht erledigt wurden, da der Bürgermeister diesen verspätet informiert hat.

Pt. 3 : Einverständnis für den Bau eines Landkreisbackbones und Beitritt zum Verbund „Komm.Pakt.net“
Im September 2015 ist die Gründung des Verbunds „Komm.Pakt.net“ geplant. Dieser Verbund soll die Städte und Gemeinden beim Ausbau des gemeindeübergreifenden Glasfasernetzes (Backbone) unterstützen und auch beratend bei Planungen innerhalb des Orts zur Verfügung stehen. Ursprünglich war im Zollernalbkreis angedacht, dass alle Städte und Gemeinden diesem Verbund beitreten. Nun wurde vom Kreistag beschlossen, dass der Zollernalbkreis für alle Kommunen diesem Verbund beitritt. Die Stammeinlage sowie der jährliche Mitgliedsbeitrag finanziert der Landkreis über die Kreisumlage. Der Anteil von Zimmern u. d. Burg an der Kreisumlage beträgt 0,20 %. Geplant ist, in den Jahren 2016, 2017 und 2018 das gemeindeübergreifende Glasfasernetz (Backbone) zu den Gemeinden zu bauen. Dazu ist die Zustimmung der Gemeinden notwendig, da die Leitungen in gemeindlichen Wegen und Straßen gelegt werden sollen. In Zimmern sind zwei Übergabepunkte vorgesehen, einer in der Ortsmitte und einer ca. 250 m südlich des bebauten Orts. Die Legung der Glasfaserkabel kreisweit dürfte ca. 17 Mio. € kosten, wobei abzüglich Landesförderung von Nettoinvestitionskosten von ca. 10 Mio. € auszugehen ist. Dieser Betrag ist von den Gemeinden zu finanzieren, wobei noch offen ist, über welchen Schlüssel die Gemeinden zu beteiligen sind. Aus der Mitte des Gemeinderats wird angesprochen, dass das vorhandene Koaxkabel so gut ist wie das Glasfaserkabel. Auch ist die Gemeinde Zimmern u. d. Burg über KabelBW gut versorgt. Man verbleibt, dass weitere Informationen einzuholen sind, ob es für Zimmern u. d. Burg zweckmäßig ist, an das kreisweise Glasfasernetz angeschlossen zu werden.

Pt. 4 : Verkehrsschau 2015

Am 09.07.2015 war die diesjährige Verkehrsschau in Zimmern u. d. Burg. Von den Sachbearbeitern des Landratsamtes wurde die klare Aussage gemacht, dass aufgrund des zu geringen Verkehrsaufkommens kein Fußgängerüberweg über die Kreisstraße genehmigt wird. Beim Gebäude Schömberger Straße 1 fahren manche PKW-Fahrer nicht von der Kreisstraße in die Straße In der Gaß, sondern benützen für das Einfahren in die Straße In der Gaß den dortigen Fußweg. Um dies künftig zu unterbinden ist dort ein mit reflektierender rot-weiß-roter Folie ummantelter Pfosten zu setzen. In Höhe des Gebäudes Rötenbergstraße 19 ist ein Verkehrszeichen StVO 250 (Höchstgeschwindigkeit 30 km/h) angebracht. Somit kann der von der freien Flur in den Ort einfahrende Kfz.-Teilnehmer dort nur 30 km/h fahren,
während der die andere Seite fahrende Kfz.-Teilnehmer 50 km/h fahren kann. Vom Verkehrsamt wurde somit angeordnet, dieses Verkehrsschild zu entfernen. Vom Verkehrsamt wurde in dieser Angelegenheit angeregt, zu prüfen, ob im gesamten Ort (außer Ortsdurchfahrten) Zone 30 ausgewiesen werden soll. Dies wurde vom Gemeinderat nicht für erforderlich gehalten.

Pt. 5 : Vergaben
Von der Fa. Manuel Peter, Dautmergen, wurde ein Angebot über 1.900 € netto zur Ausräumung der Anlandungen beim Geb. Gößlinger Straße 2 im Schwarzenbach gemacht. In diesem Betrag ist auch die Entsorgung des Materials enthalten. Vom Gemeinderat wurde beschlossen, die Fa. Peter mit diesen Arbeiten zu beauftragen. Im Regieraum der Gemeindehalle sind die Lamellen an der Fensterfront nicht mehr schön, so dass diese ausgetauscht werden sollten. Die Fa. Roth, Meßstetten,. wurde gemäß ihrem Angebot zum Betrag von 152,61 € beauftragt, diese Maßnahme durchzuführen.

Pt. 6 : Baugesuche; Bauangelegenheiten
Seit der letzten Gemeinderatssitzung wurden keine Baugesuche auf dem Bürgermeisteramt eingereicht. Der Vorsitzende informierte, dass die Gemeindearbeiter und Siegbert Scheible den Erdhaufen beim Häckselplatz verebnet haben. Aus der Mitte des Gemeinderats wird darauf hingewiesen, dass wichtig ist, dass das Gerüst im Schwarzenbach bei der Brücke Vaihinger-Hof-Straße aus Hochwasserschutzgründen bald entfernt werden sollte. Im dortigen Bereich hat die Fa. Geiger in der letzten Zeit Betonsanierungsmaßnahmen durchgeführt. Bürgermeister Koch erwähnte, dass die Fa. Peter das Ausräumen unter der Kreisstraßenbrücke vorgenommen hat und er diese Firma zusätzlich mit der Ausräumung von Anlandungen bei der Brücke zum Anwesen Peter Schäfer beauftragt hat. Dieser zusätzliche Auftrag wurde für 700 € netto ausgeführt. Von einigen Gemeinderäten wurde diese zusätzliche Auftragsvergabe kritisiert. Bezüglich Anschluss der künftigen Pferdebewegungshalle im Gewann „Mühlhalden“ an das Stromnetz ist im dortigen Bereich ein neuer Eisen-Mast nördlich des Schwarzenbachs geplant sowie eine Freileitung vom vorhandenen Mast bei der Schwarzenbachstube zum neuen Masten. Ab dem neuen Mast zur Halle soll die Stromleitung ins Erdreich verlegt werden. Gegen diese Planung wurde seitens der Gemeinde keine Einwendungen erhoben.

Pt. 7 : Verschiedenes; Wünsche und Anträge
Am 12.06.2015 fand mit den Jagdausübungsberechtigen, dem Gemeinderat und Revierförster Kneer ein Waldbegang statt. Dabei wurde festgestellt, dass der Verbiss an den Tännchen, etc. zugenommen hat. Die Jäger wurden vom Forstamt darauf hingewiesen, künftig wieder vermehrt Einzelschutz vorzunehmen und in bestimmten Gebieten stärker zu jagen. Angesprochen wurde, dass die Esche am Bach in der Ortsmitte krank ist und in der nächsten Zeit entfernt wird.

 

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