20.05.2015 Bericht aus der Gemeinderatssitzung

Pt. 1 : Kindergartenbericht
Von der Kindergartenleiterin, Carolin Baasner, wird informiert, dass derzeit 19 Kinder den Kindergarten besuchen, im September 6 Kinder eingeschult werden und kurz danach 3 Kinder neu angemeldet werden, so dass ab Oktober 16 Kinder den Kindergarten besuchen, davon 4 Zweijährige. Da der Kindergarten in diesem Jahr 30 Jahre im Bürgerhaus untergebracht ist, soll dieses Ereignis mit einer kleinen Feier am Sonntag, 12.07. begangen werden. Angesprochen wird, welche Aktivitäten mit den Kindern durchgeführt werden, so das wöchentliche Turnen an einem Nachmittag und gemeinsames Kochen mit den Kindern sowie jährlich stattfindende Feiern, wie der St.Martins-Umzug und der Besuch des Nikolaus. Da der Gartenzaun des Außenspielbereichs sich nicht mehr im besten Zustand befindet, ist ein Ersatz von diesem im nächsten Jahr vorgesehen.

Pt. 2 : Einverständnis für den Bau eines Landkreisbackbones und Beitritt zum Verbund „Komm.Pakt.net“
Vom Landkreis ist geplant, kreisweit das gemeindeeigene Glasfasernetz (Backbone) zu organisieren. Schnelle Breitbandanschlüsse sind für Gewerbetreibende sehr wichtig, spielen aber auch bei Privatpersonen eine bedeutende Rolle. Durch solche Netze soll ermöglicht werden, dass künftig Datengeschwindigkeiten von 150 bis 200 MB erreicht werden. Jede Gemeinde soll an diesem Netz einen Übergabepunkt erhalten, von wo aus sie dann für die Planung und den Bau von Glasfaserleitungen bis zu den Gebäuden zuständig ist. Für das gemeindeübergreifende Glasfasernetz wird von Baukosten abzüglich von Zuschüssen von rd. 10 Mio. € ausgegangen, wobei diese Kosten von den beteiligten Gemeinden aufzubringen sind. Geplant ist in diesem Herbst die Gründung des interkommunalen Verbundes „Komm.Pakt.net“, welchem bereits mehrere Landkreise sowie Gemeinden beigetreten sind. Dieser Verbund würde die Beteiligten beim Ausbau des gemeindeübergreifenden Glaserfasernetzes unterstützen sowie die Kommunen beim innerörtlichen Ausbau des Glasfasernetzes. Die Landkreisverwaltung würde es begrüßen, wenn alle Gemeinden des Zollernalbkreises diesem Verbund beitreten würden. Die Mitgliedschaft bei diesem Verbund wäre für die Gemeinde Zimmern u. d. Burg mit einer einmaligen Stammeinlage von 239,50 € verbunden sowie einem jährlichen Beitrag von 800 €. Im Gemeinderat verblieb man, eine Entscheidung in dieser Angelegenheit zurückzustellen und abzuklären, ob ein späterer Austritt aus dem Verbund möglich ist sowie welche Kosten voraussichtlich bei der Verkabelung innerhalb des Orts anfallen.

Pt. 3 : Bestellung eines Architekten für Baumaßnahmen am Gebäude Winkelstraße 21/2 (Freizeitheim)
Die Gemeinde Zimmern unter der Burg hat den Vertrag mit dem Evangelischen Jugendwerk bzgl. Vermietung des Gebäudes Winkelstraße 21/2 auf 30.11.2015 gekündigt und will danach diese Räume in eigener Regie betrieben. Das Evangelische Jugendwerk ist interessiert, weiterhin dieses Gebäude für Tagungen etc. zu nutzen. Dies würde dann in einem anderen Rechtverhältnis erfolgen. Bei genauerer Besichtigung von diesem Gebäude wurde vom Gemeinderat festgestellt, dass einige Instandhaltungsmaßnahmen (Malerarbeiten, Bodenbelagsarbeiten, Erneuerung Fensterrahmen) erforderlich sind, wobei auch der Eingangsbereich ansprechender gestaltet werden sollte. In dieser Angelegenheit wurde mit Architekt Patrick Saffrin, Schömberg, Kontakt aufgenommen, welcher ein Entwurfskonzept für die Umstrukturierung des Freizeitheims (Eingangsbereich / Flur / Küche / Speisesaal) zum Betrag von 1.200 € netto erstellen würde. Vom Gemeinderat wurde beschlossen, Herr Saffrin mit diesen Leistungen zu beauftragen.

Pt. 4 : Vergaben
Im Haushalt 2015 wurden Mittel in Höhe von 4.500 € für die Überdachung des Sportlereingangs eingestellt. Über die vorgesehene Ausführung von diesem Bereich hat man im Gemeinderat bereits beraten. Da es sich dabei um einen sensiblen Bereich handelt und eine Überdachung ins UG zur Gemeindehalle auch farblich zum dortigen Gebäudekomplex passen soll wurde beschlossen, mit der Planung ebenfalls Patrick Saffrin zu beauftragen. Von der Fa. Roth, Meßstetten, liegt ein Angebot über Ersatz der Schiene für das Ballfangnetz im Bühnenbereich der Gemeindehalle vor, zum Richten der Schiene für den Vorhang sowie Änderungen am Vorhang. Diese Firma wurde zum angebotenen Betrag von 1404,28 € netto beauftragt. Beschlossen wurde, dass für die Müllgefäße beim Bürgerhaus eine Überdachung aus Holz zu erstellen ist, wobei für diese bauliche Anlage Materialkosten von rd. 435 € anfallen werden. Die Müllgefäße im Freizeitheim befinden sich derzeit im Eingangsbereich, was jedoch nicht ideal ist. Es ist vorgesehen, diese künftig westlich von diesem Gebäude abzustellen. Erforderlich ist jedoch, dass diese dann sich in einem abgeschlossenen Bereich befindet. Beschlossen wurde, ein Gerätehaus aus Stahlblech zum Betrag von 349 € zu kaufen. Einer der beiden Nachtspeicherofen in der Zunftstufe ist defekt, wobei der Ersatz von diesem rd. 1.100 € kosten dürfte. Da in der Zunftstube in der Winterszeit nur wenige Sitzungen stattfinden, genügt es zur Beheizung, wenn der Nachtspeicherofen durch einen Elektroheizer ersetzt wird.
Beschlossen wurde, einen Elektroheizer zum Betrag von 351,36 € zu beschaffen.

Pt. 5 : Baugesuche/Bauangelegenheiten
Baugesuche wurden seit der letzten Sitzung auf dem Bürgermeisteramt nicht eingereicht. Am 19.05.2015 fand eine Besichtigung mit dem Wasseramt statt. Dabei verblieb man, dass die Anlandungen sowie das angeschwemmte Geröll im Schwarzenbach zu entfernen sind. Auch wurde erwähnt, dass es zweckmäßig ist, vor der Verdolung des Wiesentälesbachs neben dem Geländeverlauf noch eine Mulde zu errichten, um somit bei Starkregen dem Wasser dort die Kraft zu nehmen. Ein zusätzlicher Holzrechen ca. 40 m vor Beginn der dortigen Verdolung dürfte auch zweckmäßig sein, um Geröll zurückzuhalten. Beschlossen wurde, das Schutzgeländer über den Schwarzenbach beim Gebäude Im Gieß 8 zu erneuern.

Pt. 6 : Verschiedenes; Wünsche und Anträge
Informiert wurde, dass auf dem Häckselplatz hin und wieder Material abgelagert wird, welches auf einem solchen Platz nicht entsorgt werden darf. Im vergangenen Winter bezog die Gemeinde 13,3 to Streusalz. Zur Förderung von Baumschnitten von insgesamt 215 Obstbäumen wurde beim Regierungspräsidium ein Förderantrag eingereicht. Im Gemeinderat verblieb man, dass aus Naturschutzgesichtspunkten an den Feldwegrändern die Mäh- und Mulcharbeiten eingeschränkt werden sollen bzw. diese Arbeiten später vorzunehmen sind. Nach weiteren Anfragen und Bekanntgaben fand noch eine nichtöffentliche Sitzung statt.

 

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