Die Gemeinde Zimmern heute

Zimmern unter der Burg liegt im Albvorland an der westlichen Grenze des Zollernalbkreises gegen den Kreis Rottweil. Die kleine Gemarkung umfasst das obere Tal des Schwarzenbachs, des einzigen größeren Nebenbachs der Schlichem.

Der bebaute Ort liegt fast in der Mitte der Markung, wo Schwarzenbach, Schwaigholzbach, Wiesentälesbach und Seltergraben zusammentreffen.
Insgesamt umfasst die Gemarkung 505 ha, wovon 36 ha auf die bebaute Ortslage entfallen, 147 ha auf den Gemeinde- und Privatwald sowie 310 ha auf die Feldgrundstücke. Aufgrund der Topografie der Gemarkung und den Bodeneigenschaften werden lediglich rd. 70 ha als Ackerflur genutzt, wobei die Markung keine zusammenhängende Ackerflur aufweist.
Zur Zeit wohnen 485 Personen in Zimmern. Den Höchststand in der Nachkriegszeit erreichte Zimmern im Jahr 2000 mit 507 Einwohnern.

 

1971 schloss sich Zimmern mit weiteren 7 Kommunen zum Gemeindeverwaltungsverband Oberes Schlichemtal zusammen und konnte somit seine kommunale Selbstverwaltung erhalten. Von den 25 selbstständigen Kreisgemeinden des Zollernalbkreises ist Zimmern die 2. kleinste nach der Bevölkerungszahl.
Zimmern ist fast eine reine Wohnsitzgemeinde, da nur wenige Betriebe existieren, welche zusammen rd. 20 Arbeitsplätze (viele in Teilzeit) anbieten. Die überwiegende Mehrzahl der Beschäftigten (ca. 200 Personen) muss somit auswärts arbeiten.

 

Die kommunale Infrastruktur (Rathaus, Bauhof, Friedhof, Feuerwehrmagazin, Gemeindehalle) dürfte den Bedürfnissen des kleinen Orts gerecht werden. Auch konnte 2005 ein kleines Wohnbaugebiet erschlossen werden, so dass Bauwilligen einen Bauplatz zur Verfügung gestellt werden kann.
Bürgermeister von Zimmern unter der Burg ist seit 1996 Elmar W. Koch. Derzeit vertreten Eggert Hardy, Gauß Benjamin, Koch Volker, Mayer Bernd, Rieble Armin, Schwarz Brigitte, Wäschle Roland, Willi Patricia die Interessen der Bevölkerung im Gemeinderat.

 

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